Dienstag, 14. November 2017

Geier auf der Martinikirmes

Am Wochenende meiner Bartgeierkonferenz fand zeitgleich daheim die Martinikirmes statt. Während ich noch unterwegs war, hatte meine Schwesti bereits den ersten Geier auf der Kirmes ausfindig gemacht und mir ein Beweisbild geschickt. Da es sich um ein Amulett in ägyptischem Stil handelt, tippe ich auf einen Schmutzgeier - auch wenn die Schnabelform nicht ganz passt. Schmutzgeier wurden schon vor Jahrtausenden als Hieroglyphen genutzt. Daher trägt der Schmutzgeier nicht umsonst den Zweitnahmen "Pharao's Hühnchen".
Nach meiner Rückkehr wollte ich mir den Geier natürlich nicht entgehen lassen. Also mit Schwesti eine gemütliche Runde über die Kirmes gedreht, einen genialen Zockautomaten ausgekundschaftet und den Geier besucht. Diesmal im Dunkeln.
Natürlich wurden direkt Erinnerungen an 2015 wach, als mir meine liebe Nichte einen Winzlings-Stoffgeier an einem Schießstand erbeutet hatte. Wir entdeckten sogar noch weitere Krummschnäbel, denn der "Voodoo Jumper", den ich bereits im Juni auf der Fronleichnamskirmes gesehen hatte, war auch in Dinslaken vertreten.
Auch bei nächtlicher Beleuchtung gut zu erkennen: Der Geier mit Knochen im Schnabel.
Auch wenn die Kirmes sehr überschaubar ist, hier in der Luftaufnahme vom Riesenrand aus, so ist sie eindeutig die Geier-hafteste!!!
Das Abschluss-Feuerwerk ist übrigens auch nicht zu verachten!!!

Sonntag, 12. November 2017

Annual Bearded Vulture Meeting - Conclusion

Nach der Exkursion am Samstagvormittag ging es nachmittags weiter mit den spannenden Bartgeier-Vorträgen des "Annual Bearded Vulture Meeting 2017" der Vulture Conservation Foundation (VCF) im französischen Passy.
Carmen stellte uns das Brutprogramm von Bartgeiern im Picos de Europa National Park in Spanien vor. 1950 waren Bartgeier dort ausgestorben, aber seit 2010 wurden bereits 17 junge Bartgeier dort ausgewildert, darunter 4 in 2017. Leider sind von diesen 17 Tieren bereits 3 gestorben (2 durch Infektionen und eines durch einen Adlerangriff).
Anschließend wurde die Strategie zum Kampf gegen Gift in Andalusien vorgestellt. Bis 2006 waren die Gift-Vorfälle auf einem Höhepunkt, aber durch viele Maßnahmen kommt Gift mittlerweile deutlich seltener vor. 2017 wurden in Andalusien 6 Junggeier ausgewildert, von denen leider einer bereits verstorben ist.
Als nächstes wurden die neuesten Daten zum LIFE GypConnect Projekt vorgestellt. Dieses Projekt hat zum Ziel die Bartgeier-Populationen der Alpen und der Pyrenäen zu verbinden, damit sich die Geier untereinander besser austauschen können und die genetische Vielfalt gesichert wird. In diesem Zusammenhang wird fieberhaft nach neuen, optimalen Auswilderungsorten gesucht. Die Wahl fiel auf Baronnies & Vercors sowie Grand Causses / Cevennes. Die Projekt-Laufzeit ist vom 01.09.2015 bis 30.11.2021 und verfügt über ein Budget von 5,6 Mio. €. Pro Jahr werden mindestens 4 Geier ausgewildert, das entspricht mindestens 24 Geiern insgesamt. Nach 4 Geiern 2016 wurden 2017 sogar 8 Geier hier ausgewildert.
Verschiedene Ziele konnten bereits frühzeitig erreicht bzw. angegangen werden. So war die Hoffnung, dass sich noch im Projektzeitraum 1-2 neue Bartgeier-Paare finden. Aktuell sind es bereits 3 neue Paare. 10-23 neue Geierfutterstellen sollen organisiert werden - mittlerweile wird das Projekt vom 11 Farmern unterstützt und 11 weitere stehen kurz vor dem Abschluss. Im Kerngebiet des Projektes sollen Stromleitungen und Strommasten gesichert werden; in Baronnies wurden die Maßnahmen schon auf 3,5 km Stromleitungen umgesetzt. Es werden verstärkt Verluste durch Gift untersucht. Mittlerweile wurde an 44 toten Geiern eine Autopsie durchgeführt (darunter 35 Gänsegeier). Zudem wurden schon 1314 Jäger bzgl. bleifreier Munition informiert und erste Versuche durchgeführt.
Beim Vortrag "Building bridges" wurde ein neues Bartgeier-Wiederansiedlungsprojekt in der Planung vorgestellt. Hierbei belegen alte Dokumente, dass es früher Bartgeier in der Nähe von Valencia gegeben hat. Wir können gespannt sein, ob es in dieser Gegend nach langer Zeit irgendwann wieder Bartgeier geben wird.
Elena von Green Balkan stellte die Wiederansiedlungsprojekte von Gänsegeiern und Mönchsgeiern in Bulgarien vor. Seit 2009 wurden bereits 270 Gänsegeier in Bulgarien ausgewildert und es gibt einen Action Plan für 48 Mönchsgeier, die ab 2018 an 3 Orten ausgewildert werden sollen. Seit 1950 sind Bartgeier in Bulgarien praktisch ausgestorben und 1972 wurde das letzte Exemplar tot gefunden. Da jedoch dem Sofia Zoo weltweit als erstem Zoo gelungen ist ein Bartgeierküken großzuziehen, ist Bulgarien sehr daran gelegen auch in freier Natur wieder Bartgeier anzutreffen. Das Projekt bemüht sich seit vielen Jahren um Unterstützung zur Auswilderung von Bartgeiern, aber bisher werden in bulgarischen Zoos geborene Küken nach Andalusien gebracht. Ob sich die Hoffnung erfüllt, dass aber 2020 Bulgarien an der Reihe ist!?
Da der Gastbeitrag aus Kreta leider ausfallen musste, stellte José zu guter Letzt die Pläne zur Bartgeier-Auswilderung 2018 vor. Natürlich hängt die Anzahl der Auswilderungen stark vom Zuchterfolg in Zoos und Brutcentren ab.
Das 2018 startende Projekt in Maestrazgo (Els Ports) bekommt wenn irgend möglich 3 Jungtiere. Gibt es in einem Gebiet keine Bartgeier mehr und ein neues Projekt startet, dann ist es wichtig gleich mit mehreren Tieren ins Rennen zu gehen, damit direkt soziale Bande gegeben sind. Im Rahmen GypsConnect gibt es die Verpflichtung der Auswilderung von mindestens 4 Junggeiern pro Jahr (2x Grand Causses/Cevennes, 2x Baraonnies/Vercors). Damit sind mindestens 7 Junggeier fix verplant.
Durch die traurigen, diesjährigen Verluste an Brutgeiern im Zuchtprogramm herrscht aktuell Männermangel. Daher werden männliche Küken aus besonderen Gen-Linien im Zuchtprogramm bleiben und vermehrt Weibchen freigelassen. Auch Junggeier von neuen Paaren bleiben im Zuchtprogramm, um den Genpool zu erweitern.
Je nach Bruterfolg gibt es natürlich auch Planungen für Andalusien, Korsika und die Alpen.
Nachdem diese Übersichtstabelle diskutiert wurde, stellte José zu guter Letzt eine Zusammenfassung der beiden Konferenz-Tage vor. Ich war wieder restlos beeindruckt, wie er es geschafft hat in so kurzer Zeit zu jedem Vortrag eine konkrete Aussage zu treffen und selbst in eher unorthodoxen Beiträgen etwas Positives zu sehen. Die Kernaussagen können in den folgenden 5 Bildern nachgelesen werden.
Für mich ist eine Aussage besonders wichtig, die José während der Konferenz und auch in Pausengesprächen mehrfach betont hat: Alle Projekte machen super Arbeit und haben bereits viele wertvolle Daten gesammelt. Jetzt gilt es alle Daten zusammenzutragen, den Informationsaustausch zu verbessern und gemeinsam den Bartgeier-Schutz voran zu treiben. Die besten Daten und Forschungsergebnisse nützen nichts, wenn man sie für sich behält. Daher sind zum Beispiel alle aufgerufen sämtliche Dokumentationen und Aufzeichnungen zu Todesursachen an die VCF weiterzuleiten. Ebenso sollten Geier-Informations-Aktionen von Zoos & Co an zentraler Stelle zusammenfließen, damit die tollen Aktionen besser publik gemacht werden können.
Gekrönt wurde das zweitägige Meeting mit einer großen Abschiedsparty mit Live-Band und diversen Ehrungen.
Sonntagvormittag fand eine Podiumsdiskussion zum nationalen, französischen Action Plan statt. Diese Konferenz fand auf Französisch ab, wurde aber live per Kopfhörer ins Englische übersetzt. Einige Konferenzteilnehmer reisten bereits morgens ab, andere blieben noch bis abends oder sogar Montagmorgen. Mein Abflug ab Genf war erst abends, daher blieb ich so lang wie möglich auf der Konferenz, obwohl die Akustik nicht sehr gut und die Gespräche nicht mehr den tollen Fach-Charakter hatten.
Daher nutzte ich zwischen den einzelnen Vorträgem die Zeit mich in Ruhe von meinen Geierfreunden zu verabschieden und Pläne für 2018 zu schmieden. Das "Annual Bearded Vulture Meeting 2018" wird in Andalusien stattfinden. Da der genaue Termin leider immer erst sehr kurzfristig bekanntgegeben wird, sehe ich die Teilnahme als problematisch an. Vor allem, wenn wieder ein Transfer vom Flughafen zu einem "Bergdorf" organisiert werden muss. Aber ich werde versuchen mir ein paar Urlaubstage aufzuheben.
Der letzte mögliche Transfer zum Flughafen verließ die Konferenz um 12 Uhr. Daher konnte ich leider nicht bis zum Ende bleiben, aber ich glaube ich habe nur eine halbe Stunde verpasst. Sonntag war es extrem verregnet, so dass ich keine Motivation hatte mir Genf anzuschauen, obwohl ich noch 6 Stunden bis zum Abflug hatte. Also habe ich es mir mit einem guten Buch am Flughafen bequem gemacht, gelesen und bin in Gedanken immer wieder zu den Geier-Vorträgen abgeschweift.
Leider ging gegen Abend hin das Chaos am Flughafen los. Fast alle Flüge waren teils deutlich verspätet, andere fielen komplett aus und ausgerechnet zu meinem Flug gab es selbst eine Stunde vor Abflug um 20:40 Uhr noch gar keine Infos. Mein Wagen stand am Düsseldorfer Flughafen und in Düsseldorf herrscht ja bekanntlich Nachtflugverbot. Jedenfalls hieß es zunächst Abflug um 21:15 Uhr, dann mussten alle Leute das Gate wechseln und irgendwann war der Abflug auf 21:30 Uhr verschoben. Als es dann endlich losging, hatten wir eine verwirrte Dame an Bord, die den Abflug weiter verzögerte. Erst um 22 Uhr hoben wir ab und ich sah den Flieger innerlich schon in Köln/Bonn landen und mich die halbe Nacht in Zügen verbringen. Aber zum Glück konnte der Flieger Punkt 23 Uhr noch landen und irgendwann nach Mitternacht war ich dann endlich zu Hause. Auch wenn die Rückreise etwas beschwerlich war, das Wochenende war jede Strapaze wert!!! Was für ein tolles Erlebnis und so viele neue Informationen und Erkenntnisse. Dazu das Wiedersehen mit alten Freunden, das Knüpfen neuer Kontakte und die ersten Inspirationen für Geier-Touren in 2018. Ich bin unendlich dankbar, dass ich an dieser Geierkonferenz teilnehmen und ein Teil dieser Geiergemeinschaft sein darf! Ganz herzlichen Dank an die Teams der VCF und Asters für die Top-Organisation, die herzliche Gastfreundschaft und ihr gemeinsames Engagement für den Bartgeier-Schutz! Together for Vultures!!!

Samstag, 11. November 2017

Annual Bearded Vulture Meeting - Field Trip

Entgegen aller schlechten Wettervorhersagen erwartete uns heute ein trockener Morgen im schönen Passy beim "Annual Bearded Vulture Meeting" der Vulture Conservation Foundation (VCF). Perfektes Wetter für unsere Exkursion in ein Bartgeier-Territorium am Vormittag.
Vom Hotel aus ging es weiter den Berg hinauf auf das Plateau von Passy. Die Berggipfel waren von Wolken und Neben verhangen, so dass nur hin und wieder durch eine kleine Aufklarung erkennbar war, wie hoch die Gipfel der Berge unter der Wolkenschicht sind.
Hier sind nämlich NICHT die Berggipfel zu sehen, sondern nur ein kleiner Teil der Felswände.
Die Temperaturen waren nahe am Gefrierpunkt, aber mit diversen Schichten warmer Kleidung war es gut auszuhalten.
Der grüne Kunstrasen mit dem Schriftzug "Passy" ist eine Paragliding-Absprungstelle. In der Nähe befindet sich ein Skilift und diverse Wanderwege sowie einige Holzhütten.
Kurze Erklärungen zur herrlichen Aussicht und den Bartgeiern, die sich in diesem Gebiet herumtreiben.
Insgesamt war ich sehr überrascht, wie gut es mit der allgemeinen Verständigung klappte. Damals in Barcelonnette gab es immer wieder rein französische Vorträge und teilweise wurden selbst die Präsentationsfolien nicht ins Englische übersetzt. Hier in Passy waren aber alle bestens vorbereitet und notfalls stand ein Dolmetscher bereit. Lustig war das Kennenlernen von Natasha. Sie kam mir direkt irgendwie vertraut vor und schon bald sprach sie aus, was mir auf der Zunge lag: Wie schön es ist sich nach Jahren der Facebook-Freundschaft endlich einmal live kennen zu lernen. Die Geierwelt ist so klein ;-)
Zwischendurch klarte der Blick aufs Tal richtig gut auf und am Horizont ließ die Sonne den Schnell gleißend hell erstrahlen.
Nach einer Weile begann der Aufstieg... und meine persönliche Qual. Ich bin einfach eine absolute Niete, wenn es bergauf geht. Vor allem, wenn ich seit Monaten keinen Sport gemacht und mich kaum bewegt habe. Alle anderen Teilnehmer an der Exkursion waren Geierleute, die sich den ganzen Tag bei Wind und Wetter draußen aufhalten und Dank der Bartgeier bergige Gegenden gewohnt sind. Sie sind alle top fit und wetzten gemütlich den steilen Berg hinauf. Ich war schon nach 5 Minuten am Keuchen.
Netterweise leistete mir Volen Gesellschaft und wir unterhielten und über die schöne Zeit 2015 in Namibia. Das Gespräch lenkte ein wenig von den Aufstiegsqualen ab, auch wenn ich teilweise richtig Probleme mit meiner Stimme und Atmung hatte. Sowas Peinliches!
Die Landschaft war romantisch verschneit und die Aussicht wunderschön. Leider wurde ich immer wieder durch meine streikenden Beine abgelenkt. Komischerweise mag ich das Gefühl, wenn ich am Ende den Berg besiegt habe und überlege fieberhaft, wo ich hier im Ruhrgebiet meine Fitness in Sachen bergsteigen üben kann. Aber das ist natürlich eine Mission Impossible. Würde ich jedoch in den Bergen wohnen, ich glaube ich würde das Wandern lieben!
Als wir nach einer gefühlten Stunde auf einen Großteil unserer Truppe trafen, dachte ich wir hätten das Ziel erreicht. Aber kaum wieder zu Atem gekommen, da ging es munter weiter bergauf. Nicht nachdenken, einfach weiter.
Irgendwann hatte wir es aber geschafft. Mitten im Schnee gab es viele weitere Erklärungen zu den Skiliften und Stromleitungen, wie sie durch verschiedene Konstruktionen gesichert werden können usw. Aber es war schwierig sich bei dieser tollen Landschaft auf die Gespräche zu konzentrieren.
Außerdem ging der Blick die ganze Zeit Richtung Himmel... ob wir wohl einen Bartgeier sehen würden!?
Links: Raphael aus Grand Causses; in der Mitte eine meiner Zimmergenossinnen, die nette Franzosin Marie; rechts: Mirco von IBM.
Hier im Schnee durfte der ein oder andere unauffällig geworfene Schneeball natürlich nicht fehlen. Das macht vor allem Spaß, wenn man den Schneeball ja "nur" in die Tanne wirft.. während aus Versehen einige Leute drunterstehen ;-)
Alte Freunde wieder vereint: Team Bulgarien! Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich freue, dass wir uns hier wiedergesehen haben!!!
Zwar setzte zwischendurch ein leichter Puder-Schneefall ein, aber trotzdem klarte die Sicht zur Bergkette etwas auf. Jetzt suchten alle aufgeregt mit ihren Ferngläsern den Himmel ab.
Bei zwei Rufen nach Sichtungen konnte ich nichts entdecken, aber als wir bereits einige Minuten bergab gelaufen waren, sah ich ihn plötzlich als schwarzen Punkt über die Bergwand gleiten: Den Bartgeier!!!
Was für ein schönes Erlebnis! Auch wenn der Bärtige weit entfernt und kaum zu erkennen war, der Flug war eindeutig. Damit ist es der zweite Bartgeier, den ich je in freier Natur habe fliegen sehen!
Bergab ging es natürlich wesentlich schneller als bergauf, aber trotzdem mussten wir bei jedem Schritt aufpassen. So steil es bergauf ging, mussten wir ja auch wieder runter. Erst taten die Waden weg, dann die Schienbeine... und später alles inklusive Gesäßmuskel. Aber das war es wert!
Kurzer Abstecher ins Geiermuseum.
In einem kleinen Raum lag ein Bartgeier-Kinderbuch aus, während es gleichzeitig auch am Bildschirm eingeblendet wurde.
Genialerweise war das Buch später am Konferenzraum erhältlich, so dass ich mir direkt ein Exemplar gesichert hatte. Die nette Illustratorin Caroline hat mir sogar innerhalb weniger Minuten einen süßen Bartgeier mit Widmung auf die Innenseite des Einbandes gemalt. Ein tolles Andenken.
Nach einige kurzen Erklärungen im Museum verstreuten sich die Teilnehmer zur Mittagspause, bevor es mit kurzem Kleiderwechsel-Stopp im Hotel runter zum Konferenzraum ging.
Oben auf dem Berg wurde ein schönes Gruppenbild im Schnee gemacht. Besten Dank an VCF und Asters für dieses tolle Erlebnis!!!