Donnerstag, 17. März 2016

Dauerregen bei VulPro

Heute gab es 24 Stunden Dauerregen bei VulPro, so dass wir nicht viel machen konnten. Morgens im strömenden Regen Geier füttern und die armen, durchnässten Viecher ein wenig aufmuntern. Wobei sie ja schon irgendwie niedlich aussehen, wenn sie patschnass und mit gerümpftem Schnabel genervt in die Gegend starren. Da würde ich mir doch am liebsten einen Fön nehmen und jede Feder einzeln trocknen. Hier ein paar der der vielen durchweichten Kapgeier und Weißrückengeier.




Kurz ein paar Bilder im Haus und in den Volunteer-Zimmern umgehängt und die Garage ein wenig aufgeräumt. Beim Frühstück war Hochbetrieb in der Picknickzone. Zuerst hüpfte eine süße Kröte in unser Zimmer mit den Kühlschränken...

...und kurz darauf schleimte sich uns eine dieser prachtvollen Riesenschnecken über den Weg. Die Fotos täuschen, denn ihr Haus ist mindestens so groß wie eine Faust.


Das Foto des Tages widme ich der netten Ohrengeier-Dame, die ihre durchnässten Flügel ausbreitete und verzweifelt auf eine Regenpause wartete.

Der Brutfelsen. Hier können sich einige Geierpaare zumindest in ihren Höhlen verkriechen...

...und sich aneinander kuscheln.

Aber so ein starker Dauerregen so kurz vor Beginn der Trockenzeit ist natürlich ein Segen. Nachmittags entsorgten wir trotz Regen locker sieben Schubkarren-Ladungen voller Stachelzweige. Leider habe ich mir einen fiesen, kleinen Stachel mit Widerhaken so tief in den Daumen gerammt, dass ich das Dinge nichtmal mit einer Nadel zu packen kriege. Hoffentlich kommt das Ding über Nacht etwas nach oben, denn die Stelle ist echt doof. Sobald ich unbedacht nach etwas greife und drankomme, tut es weh. Ein Kratzer durch eine Geierkralle wäre irgendwie stilvoller...

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